
Letzte Woche waren wir auf Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, die jedoch trotz dessen zum Großteil mit trockenem Regenwald bedeckt ist. Es gibt keine ausgebauten Straßen auf der Insel, sondern nur extrem holprige Sandwege, auf denen man sich ausschließlich mit einem Allradwagen fortbewegen kann - im Inneren der Insel oft nur über Kilometer hinweg mit Schrittgeschwindingkeit. Der über hundert Kilometer lange Strand an der Ostseite der Insel zum offenen Meer hin ist sozusagen der Autobahnersatz auf der Insel. Hier darf man bis zu 80 km/h fahren. Möglich ist das aber nur am nördlichen Drittel, da nur hier der Strand flach, hart und überschaubar ist.

Wir waren drei Tage auf der Insel und haben uns so ziemlich alles angucken können, was wir wollten. Sogar ein Dingo kam am ersten Abend an unserem Zeltplatz hinter einer Düne am Strand entlang, um kurz an unserem Auto zu schnuppern. Die Seeen im Inneren der Insel sind meist Kristallklar und von fast weißem Sand umgeben. Es ist einfach überwältigend, welche Farbvielfalt man auf Fraser Island zu Gesicht bekommt - sei es nun der Sand in allen möglichen Gelb-, Rot- oder Grautönen oder das Wasser. Verschiedenste Blau- und Grüntöne und manchmal sogar Blutrotes Wasser.

Die Fahrt an sich war fast schon ein richtiges Abenteuer, da unser kleiner Suzuki (mit Zündproblemen wie sich zudem später herausstellte) eigentlich nicht wirklich für die schwierigen Streckenbedingungen auf der Insel ausgelegt war. Es fahren eine Menge großer Allradwagen und auch Busse mit Allradantrieb auf der Insel und solche Fahrzeuge sind es, die die Spurbreite vorgeben. ;) An manchen Stellen kommt man nur mit speziellen Techniken durch den weichen Sand, die man bei dem Verleiher mit einem Video näher erläutert bekommt. Die Fahrtzeiten an sich werden durch Ebbe und Flut bestimmt und wir hatten das Glück, dass es in den drei Tagen eigentlich immer möglich war, zwischen 9 und 16 Uhr zu fahren. Am ersten Tag hatten wir wegen Vollmond, stürmigem Wetter und der damit verbundenen Springflut allerdings etwas früher unsere Zelte aufschlagen müssen. Es gibt jedenfalls eine Menge zu erzählen, wenn wir wieder zu Hause sind. :)

4 Kommentare:
wie immer ein ganz toller Bericht ;D
Wer ist denn auf dem letzten Foto im Beitrag zu sehen ? oder ist das nen Fake ?! ;D
Gruß
Tobi
Das bin ich. So ganz wohl war mir dabei allerdings nicht, da der Wind nicht ganz ohne war. ;)
Ich hab da aber auch gestanden :-)
Nur damit kein falscher Eindruck entsteht
Hätte sich da nicht Bungee-Jumping angeboten? So nen Hosen-Durchzugsgummi sollte man immer bei sich haben :-)
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